Wie alles begann…

 

So wie bei fast allen Geschichten beginnt die Geschichte des Carnival der Kulturen mit einer Reise. In unsererm Fall ist es Rochdale, Bielefelds Partnerstadt in Nord-West England.

 

1993 fand das erste Treffen zwischen der Bielefelder Fotojournalistin Uschi Dresingunddem Bildhauer Paul McLaren aus Rochdale statt, was 1995 zur Gründung von Shademakers in Bielefeld führte.

 

ShademakersCarnival Club war bereits seit 1992 beim Londoner Notting Hill Carnival aktiv. 1994 wurde eine Formation aus englischen und deutschen Carnivalisten gebildet. Im September 1994 nutzen Shademakers die Gelegenheit, um als deutsch-englische Formation ihre Großkostüme bei der ersten „Carnival King and Queen ofthe World Competition“ in Port of Spain, Trinidad zu präsentieren, die unter der Schirmherrschaft des Manchester „Year of Drama“ Programms stattfand.

 

Ab Anfang 1995 begann die entscheidende Phase der Konzeptentwicklung für den späteren Carnival der Kulturen. Kurse in Maskenbau wurden ermöglicht im IBZ Friedenshaus, an der Universität Bielefeld (Fakultät für Pädagogik), dem Oberstufenkolleg und der VHS Detmold. Tatsächlich richtete sich der erste Versuch, einen Carnival zu organisieren.

 

Mit Heiner Maas, vom Kulturbüro des Welthauses Bielefeld, fand sich ein geeigneter Veranstaltungspartner. Als Leiter der Konzertreihe Weltnacht und des Weltnacht Festivals hatte er bereits seit Jahren anspruchsvolle Weltmusik mit international renommierten Künstlern in Bielefeld präsentiert und damit ein fruchtbares Umfeld für Interkulturelle Arbeit geschaffen.

 

Nach weiteren Treffen und Diskussionen mit Ulrich Laustroer stieg auch das Kulturamt als Mitveranstalter ein. Damit setzte sich das Veranstalterteam aus ShademakersCarnival Club e.V. mit Paul Mc Laren (Künstlerischer Leiter) und Uschi Dresing; dem Kulturbüro des Welthaus Bielefeld e.V. mit Heiner Maas und Christof Schreckenberg und dem Kulturamt der Stadt Bielefeld, vertreten durch Ulrich Laustroer, zusammen (Mitveranstalter in den Jahren 1997, 1999, 2000). Es folgten Termine, Diskussionen und Projektpräsentationen bei der Bezirksregierung Detmold, weiteren Behörden, potentiellen Sponsoren und natürlich bei möglichen Akteuren. Das Kulturministerium des Landes NRW ermöglichte den Start durch einen Zuschuss aus der regionalen Kulturförderung.

 

Im Team konnte man die Stärken und Kontakte in den unterschiedlichen Bereichen bündeln. Wochenlang wurden gezielt verschiedene Gruppen, Personen und Institutionen angesprochen, speziell aus den Bereichen bildende Kunst, Musik, Tanz, Theater, Interkultur, Schulen, Jugendzentren und Behinderteneinrichtungen. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht von der geplanten Parade. Die Reaktionen gingen von starker Skepsis bis zu totaler Euphorie. Am 14 Juni 1997 um 16:00 Uhr startete die Parade mit 32 teilnehmenden Gruppen, 800 Akteuren und 15.000 Zuschauern im Bielefelder Westen. Der erste Carnival der Kulturen in Nordrhein-Westfalen war geboren.

 

 

 

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