Die ganz besondere Kultur – Zehntausende begleiteten Umzug durch Bielefeld.
Ein weltoffenes, buntes, schillerndes, alternatives und trommelndes Gesicht
zeigt Bielefeld einmal im Jahr – zum „Carnival der Kulturen“.
So gab es auch bei der neunten Auflage wieder mehr als 70 Gruppen mit insgesamt
gut 1.500 Akteuren, die sich dem Publikum bei ihrer musikalischen Masken-Parade
durch die Innenstadt präsentierten.
„People need People“, „Menschen brauchen Menschen“
lautete das Motto nach einem Song des Calypso-Sängers „Baron“.
Zelebriert werden sollte dabei eine Vision des Zusammenseins: National trifft
International, Profis helfen Amateuren, Behinderte und Nicht-Behinderte treten
gemeinsam auf, Erwachsene schließen sich Kindern an. Carnival –
das ist immer wieder eine bunte Mischung. So bunt wie die Welt.
Neue Westfälische, 6. Juni 2005
Der Bielefelder Carnival der Kulturen gehört mittlerweile zu den beeindruckendsten
öffentlichen Kulturveranstaltungen … Doch sein Erfolgsgeheimnis
ist ungelüftet. Es gehört mehr dazu als ein bisschen Salsa, ein
bisschen Reggae-Schick, um die ostwestfälischen Gemüter aufwallen
zu lassen. Der Carnival indes schafft es; Zigtausende bekommen dieses glückliche
Funkeln in den Pupillen und beginnen auf der Straße zu tanzen. …
Die 70 Gruppen mit ihren 1.500 Akteuren, geben den Rhythmus vor beim 9. Carnival
der Kulturen. Präsentiert wird das ungewöhnliche Masken- und Paradenfest
von der Stiftung der Sparkasse Bielefeld. Als Veranstalter zeichnen das Welthaus
Bielefeld und der Shademakers Carnival Club verantwortlich. Allen Besuchern
der Veranstaltung muss klar sein, dass der Carnival ein öffentliches
Ereignis ist, bei dem das Publikum mitmachen könne und solle, betonen
die Veranstalter. Bielefeld zeige an diesem Tag sein weltoffenes farbig schillerndes
Gesicht. Die im Alltagsleben „versteckten Kulturen“ der Stadt
erobern die Straße, ob nun mit Maskerade, Theater, Performance, Street
Dance, Bauchtanz, Capoeira, Soca, Samba, Salsa oder Percussion.
OWL am Sonntag, 28. Mai 2005
„Der „Carnival der Kulturen" ist in Bielefeld mittlerweile eine
feste Größe geworden. Zur 7. Auflage dieser Veranstaltung zogen am Samstagnachmittag
mehr als 70 Gruppen aus der Region und aus der ganzen Welt bei herrlichem
Sommerwetter durch die Straßen. Sie verwandelten die Innenstadt in ein Meer
aus Farben, Klängen, Rhythmen, Tänzen und Choreografien. 100.000 Menschen
säumten die Straßen, um beim multikulturellen Sommer-Carnival mitzufeiern."
Neue Westfälische, 2. Juni 2003
„Der Bielefelder Westen und die Innenstadt erbebten Samstagnachmittag
im Samba-Rhythmus. Das Wetter tat das seinige, um das richtige Festgefühl
aufkommen zu lassen. Zum 7. Mal zog sich der „Carnival-Bandwurm"
durch die Stadt. … Und dann folgte ein Höhepunkt auf den anderen, brandete
der Beifall auf für witzige Verkleidungen, überzeugenden Gesamteindruck oder
packende Musik. Besonders herzlich begrüßt wurden immer wieder die Kinder
und die begeistert mitmachenden Gruppen von Behinderten-Einrichtungen."
Westfalen-Blatt, 2. Juni 2003
„Einmal im Jahr kann sich Bielefeld in einem Atemzug mit Städten wie
Berlin und London nennen. Dann nämlich, wenn die farbenfrohe Parade des Carnivals
der Kulturen mit phantasievollen Masken und Kostümen, Tanz und Musik durch
die Strassen zieht und die Stadt in ein Meer der Klänge und Farben taucht.
Die in der Region einmalige Veranstaltung fällt zwar kleiner aus als in Berlin,
ist dafür aber kein anonymes Großevent."
Bielefelder - Die Illustrierte für Bielefeld, Mai 2003
„Da werden keine Kostüme von der Stange gekauft, keine Folklore gezeigt
und erst recht keine großen, aufwendig gestalteten oder dekorierten Wagen
à la Kölner Karneval gefahren. Dieser recht andere Carnival ist eine neuartige,
soziale Kunstform, die kreative Selbstbetätigung, die Auseinandersetzung und
Begegnung mit verschiedenen Kulturen und die Belebung des urbanen Raums vereinigt.
… Zugleich sorgt der „Shademakers Carnival Club" als maßgeblicher
Mitveranstalter dafür, dass immer wieder auch auswärtige und internationale
Gruppern nach Ostwestfalen kommen. Insbesondere die aus London, dem europäischen
Mittelpunkt der Carnival-Bewegung, die von Gruppen wie „Masquerade 2000"
oder „Yaa Asentewaa" auch in künstlerischer Hinsicht entscheidend weiterentwickelt
worden sind. Umgekehrt sind die „Shademakers" mit ihrem aus England
stammenden Kostümdesigner Paul Mc Laren ihrerseits seit Jahren in Notting
Hill präsent und gehören derweil – vielfach preisgekrönt – zur
Weltelite dieser Kunstform."
Kulturpolitische Mitteilungen, Nr. 97, II/2002
„Farbenprächtige Kostüme und mitreißende Samba-Rhythmen verwandelten
die Bielefelder Innenstadt beim sechsten „Carnival der Kulturen" in
ein exotisches Kulturzentrum. 70 Gruppen mit rund 1.500 Akteuren begeisterten
in bunten Karnevalskostümen der Karibik mehr als 60.000 Besucher. Begleitet
wurde die zwei Kilometer lange Parade von einer musikalischen Mischung aus
Afro-Trommelwirbeln, lateinamerikanischen Klängen, Reggae und Techno."
Süddeutsche Zeitung Nr. 131, 2001
„Aber der Carnival ist im fünften Jahr heimisch geworden. Wer beobachtete,
wie sich die Nachbarschaft der Arndtstraße, nachdem der Zug vorbeigezogen
war, noch mit Kaffeekanne, Schnittchen, Likör, Bier und Kuchen auf „ihrer"
Straße unterhielt, konnte das als einen Erfolg des verbindenden Ereignisses
verbuchen."
Stadtblatt, 13.6.2001
„Was im Sommer 1996 als Stadtteilzug um den Siegfriedplatz begann,
ist ein Publikumsmagnet in Ostwestfalen. Anfangs waren es 28 sommerlich verkleidete
Karnevalisten-Gruppen, inzwischen sind es mehr als 80. Der Carnival gilt als
farbenprächtigstes und spektakulärstes Fest in Bielefeld."
Prisma, 22/01, 2. bis 8. Juni 2001
„Dialog der Kulturen – Ein Blick auf das OWL-Weltnacht-Festival
vom 25. Mai bis zum 30. Juni – Gemeinsam mit dem Carnival der Kulturen
und dem Schul-Kulturprogramm des Welthauses liefert das Festival den offiziellen
deutschen UNESCO-Beitrag für das internationale Jahr der Vereinten Nationen
2001."
Stadtblatt, Nummer 21, 18.-24. Mai 2001
„Das 'Weltnachtfestival', der 'Carnival der Kulturen' und das 'Schulkulturprogramm'
sind Teil des deutschen Beitrags zum Internationalen Jahr des Dialogs zwischen
den Kulturen. … Es ist ein Fest, das allen gehört und sich gegen Ausgrenzung,
Intoleranz und Rassismus wendet."
UNESCO heute Nr. 4/2001